Tube Basspreamp MK 7

1978 baute Thomas Reußenzehn den ersten serienmäßigen Röhren-Basspreamp im 19“-Format. Auch unglaubliche 34 Jahre später ist das damals richtungweisende Gerät noch erhältlich und präsentiert sich nun in der siebten Generation.

Die Zahl der prominenten- und weniger prominenten Kunden füllt seit 1978 Bände. Unter Anderem zählen Dusty Hill, Jack Bruce, Rodgau Monotones, BAP sowie das Michel Sagmeister Trio zu ihnen.

Der damalige Grundgedanke war genial einfach und basierte auf der Erfahrung, dass die alten Röhrenverstärker besser klangen als die damals noch relativ neuen Transistorgeräte, welche jedoch den Vorzug boten, leichter und zugleich leistungsfähiger zu sein. Um den harmonischen Röhrenklang mit dem günstigeren Leistungsgewicht der Halbleitertechnik zu versöhnen, entwarf Reußenzehn eine klangstarke Bass-Vorstufe mit Röhren, die einfach mit jeder beliebigen PA-Transistorendstufe kombiniert werden konnte. Fertig war die moderne Bassanlage mit dem satten Röhrenton!

Konzept
Lange Zeit wurde der Basspreamp im ungewöhnlichen 1,5-HE-Gehäuse gebaut, erst mit der Mk6-Version konnte das Gerät auf 1 HE schrumpfen, weil der sperrige Netztrafo ausgelagert wurde. Das gilt auch für den aktuellen Mk7, der durch ein separates Steckernetzteil versorgt wird. Und weil eine hochohmige Röhrenschaltung prinzipiell empfindlich für Störeinstreuungen durch einen Trafo ist, bietet das Steckernetzteil noch den Vorteil geringerer Nebengeräusche. Denn immerhin bleibt der Transformator für die größeren Heizströme außen vor, im Preamp selbst wandelt nur einer kleiner Aufwärtstrafo die ungefährliche Speisespannung in eine Hochspannung für die Anoden der Röhren um. Es kommen drei Doppeltrioden vom hochverstärkenden Typ 12AX7 zum Einsatz, und die Reußenzehn-Schaltung mit der Dreiband-Klangregelung unterscheidet sich grundlegend von anderen bekannten Vorstufen, die bei Vintage-Geräten meist im Fender-Stil mit passivem Tone Stack aufgebaut sind.
Man kann eine solche Passiv-Klangregelung lieben oder hassen: Fakt ist, dass die starke gegenseitige Beeinflussung der Klangregler gezielte Einstellungen erschwert. Um die Bereiche klar zu trennen, hat Reußenzehn deshalb von Anfang an besonderen Aufwand getrieben. Bässe, Mitten und Höhen werden in Preamp parallel von drei separaten Triodensystemen verstärkt und dann wieder zusammengemischt – neben der einwandfreien Entkopplung der Klangregler erlaubt die aktive Dreiwege-Lösung auch noch, die einzelnen Wirkungs-Schwerpunkte variabel zu machen. Dass man in lupenreiner Röhren-Technik neben den Klangreglern noch Range-Einsteller findet, ist jedenfalls eine absolute Rarität. Mit seiner aufwendigen, sehr eigenen Schaltung war und ist der Reußenzehn Tube Basspreamp etwas Besonderes in der Röhren-Szene.

Ausstattung
Neun Regler, sieben Schalter, und nichts wirkt überflüssig: Der Mk7 ist ein moderner Basspreamp, der sein Können praxisgerecht präsentiert. Am Eingang wird die passende Empfindlichkeit für passive und aktive Bässe per Kippschalter eingestellt, was eleganterweise ohne rauschende Vordämpfung, sondern durch eine veränderliche Gegenkopplung der ersten Verstärkerstufe erreicht wird.
Zwischen Gain und Master finden sich insgesamt sechs Klangregler. Während Mid- und Bassbereich mit zusätzlichen Range-Einstellern versehen sind, wird darauf beim Treble-Regler verzichtet. Stattdessen bereichert ein zusätzlicher Presence-Regler die Einstellmöglichkeiten, weitere Presets sind an drei Kippschaltern namens Heavy, Mid und Bass abrufbar. Für Spielpausen besitzt der Vorverstärker einen Standby-Schalter, und auf der Rückseite noch welche fürs Netz und den Ground Lift des DI-Ausgangs.
Der trafosymmetrierte XLR-Ausgang besitzt einen eigenen Pegelsteller, um ggf. auch empfindlichere Mixer-Eingänge nicht zu übersteuern. Er zweigt zudem sein Signal vor dem Master-Regler ab, damit Veränderungen der Bühnen-Lautstärke keinen Einfluss auf das PA-Signal haben. Zwischen dem Ausgang der Klangregel-Abteilung und dem DI-Abzweig liegt noch ein serieller Effekt-Einschleifweg, der eine weitere Besonderheit dieses Basspreamps offenbart: Ein Send und zwei Return-Buchsen sind vorhanden, mit L und R gekennzeichnet. Die darauf folgene Master-Verstärkerstufe im Reußenzehn ist nämlich in Stereo ausgelegt und besitzt demzufolge auch separate Line-Ausgänge für Links und Rechts! Praktischerweise ist noch ein Tuner Out vorhanden.

Praxis
Das Stahlblechgehäuse ist von der extrem robusten Sorte; für den Stand-Alone-Betrieb hat der Hersteller Gummifüße angebracht, die sich bei Rackmontage einfach abschrauben lassen. Ausgesprochen stabil wirkt auch die handverdrahtete Schaltung mit der großen Lötösenleiste in der Mitte des Gehäuses. Perfekt gelötet, mit hochwertigen Teilen und kapazitätsarmen NF-Kabeln, hier kommt man im Servicefall an alles gut heran. Schaltungsaufbau und Verarbeitung lassen vermuten, dass dieses grundsolide Gerät auch einen Sturz aus dem zweiten Stockwerk unbeschadet überstehen würde. Ohne Rack bekämen die Röhren vielleicht etwas ab, denn deren Schirmkappen ragen hinten zwei Zentimeter aus dem Stahlgehäuse heraus – was aber den praktischen Vorteil bietet, dass man die Röhren tauschen kann, ohne das Gehäuse zu öffnen. Der Mk7 ist ein Highend-Gerät für den rauhen Road-Einsatz. In einem professionellen Rack sollte allerdings das schwere Steckernetzteil in der Steckdose zusätzlich durch einen Kabelbinder gesichert werden, falls das Rack beim Transport einmal auf dem Kopf abgestellt wird.
Highendig ist nicht nur die Technik, sondern auch das Klangergebnis. Vordergründig warmtönende Röhren-Romantik spart sich der Reußenzehn glücklicherweise, vielmehr wird der Basston hier explizit in allen Feinheiten plastisch dargeboten und nichts unterschlagen. Auch ist der Mk7 mit seinem hohen dynamischen Headroom nicht als Verzerrer ausgelegt – dafür gibt es nämlich Effektgeräte, die letztendlich mehr Möglichkeiten bieten. Trotzdem kommen hier typische Vorzüge der Röhrentechnik deutlich zum Zuge, was man auch in der cleansten Einstellung daran merkt, dass alles Unharmonische, übertrieben Spitze und  Harsche ausbleibt. Feinsamtige Geschmeidigkeit stellt den kraftvoll fundierten Basston ins beste Licht, ohne ihn in Dynamik und Frequenzumfang zu beschneiden.

Anders als bei einer Transistor-Parametrik wirken die Range-Regler der Mitten- und Bass-Klangregelung ausgesprochen mild und gewogen, aber dennoch effektiv. Ganz im Uhrzeigersinn aufgedreht, greifen sie sehr engbandig, klar und für Röhren-Verhältnisse extrem feinfühlig ein, ganz zurückgedreht bescheren sie den zugehörigen Klangreglern ein kraftvoll-breitbandiges Zupacken, wie man es für mächtige Powersounds braucht. Damit deckt der Reußenzehn eindrucksvoll ein weites Feld vom fetten, klassischen Röhrenklang bis zum gediegen detailfeinen Studioton ab. Auch Presence- und Treble-Regler unterscheiden fein zwischen brillant-offenen Highlights und dem aggressiveren Höhenspektrum, was bei realistischen Einstellungen sogar ganz ohne wahrnehmbare Rauschanteile vonstatten geht. Die passiven Preset-Schalter bieten schließlich noch zusätzliche Variationen und gehen dabei ziemlich entschlossen zu Werke. Bässe und Mitten können je nach Bedarf wirksam beschnitten werden, und wenn dann noch der dritte Schalter auf Heavy eingestellt wird, erzeugt der Mk7 wiederum einen unerwartet Schub- und Growl-starken Rocksound mit fetziger Durchsetzungskraft. Ein lupenreiner Röhren-Preamp mit solchem Variantenreichtum und derart feiner Klangkultur ist eine absolute Ausnahme-Erscheinung! Die Beschriftungs-Aufkleber beim Mk7 benutzen eine Schrifttype, die zwar nett aussieht, sich aber nicht leicht ablesen lässt; etwas mehr Nüchternheit wäre hier praktikabler.
Den stereophonen Effektweg und die Stereo-Ausgangsstufe kann, aber muss man nicht zweikanalig benutzen, für den Monobetrieb ist es egal, ob man den linken oder rechten Kanal weglässt. Allererdings könnte es auch im Mono-Betrieb praktisch sein, beide Line Outs zum Ansteuern verschiedener Poweramps zu verwenden, wenn auch nur ein Mono-Effektgerät angeschlossen ist. Damit das auf beide Ausgänge wirkt, müsste der Hersteller allerdings dafür sorgen, dass bei einer unbelegten Return-Buchse der Effektklang automatisch (oder per Umschalter) auf beide Master-Verstärker durchgeschaltet wird, was derzeit nicht so ist. In jedem Fall sinnvoll wird der DI-Abzweig mit eingeschleiften Effekten versorgt; hier wird ein Stereosignal für die DI-Nutzung auf Mono zusammengemischt, was natürlich auch für zwei unterschiedliche Effekte in den Stereokanälen gilt.


Leistungen siehe AGB

Preise

Test G&B /3/11

Resümee
Ein perfekter Röhrenklang muss weder verzerren, noch mulmig oder sonstwie beschränkt wirken. Auf der Basis gediegener Klangkultur und expliziter Feinzeichnung präsentiert der Mk7-Basspreamp von Reußenzehn eine ausgesprochen breite Palette von harmonischen Tube-Sounds, die vom ultrafeinen Studioton bis zur grollenden Rockröhre reichen. Zudem ist der highendige, handverdrahtete Preamp mit der ungewöhnlichen Schaltung kompromisslos wertig und robust gebaut, um allen professionellen Ansprüchen selbst bei rauher Behandlung zu genügen. Für das alles kann man dem inzwischen 34 Jahre alten Grundkonzept in der aktuellen Mk7-Version nur eine glatte Eins geben!

Plus

• Wiedergabeverhalten, Dynamik-Headroom

• Klang-Möglichkeiten, Variabilität

• Stereo-Effektweg und Master-Ausgänge

• Hochwertige und robuste Verarbeitung


Minus

• Ablesbarkeit der Beschriftung

Auszüge aus Testberichten Fachblatt Magazin + G&B

Der alte Reußenzehn-Basspreamp kann wohl als legendär bezeichnet werden, schließlich war er eines der ersten Röhrengeräte im 19"-Format.

Die neu überarbeitete Version bietet bei gleicher Grundschaltung etliche Verbesserungen und nimmt nun nur noch eine Höheneinheit im Rack ein.

Die älteren Versionen des Basspreamps waren noch im ungewöhnlichen 1,5-HE-Format gebaut, und die nun flachere Bauweise wird durch Auslagerung des Netzteils möglich. Dies bietet gleichzeitig noch den Vorteil geringerer Nebengeräusche, schließlich ist eine hochohmige Röhrenschaltung empfindlich für elektromagnetische Einstreuungen durch den Netztrafo.

Ausstattung

Die spezielle Grundschaltung des alten Reußenzehn-Basspreamps mit drei 12AX7-Doppeltrioden wurde beim Mk Six übernommen. Clou der Schaltung ist eine aktiv mit Röhren-Verstärkerstufen arbeitende Dreiband-Klangregelung. Die sonst oft starke gegenseitige Beeinflussung der Klangregler wird dadurch vermieden.

Bass- und Mitten-Klangregler besitzen außer den eigentlichen Klangreglern noch Einsteller für den Wirkungsbereich ("Range") der Klangregelung. Dem Höhenregler wurde in bewährter passiver Schaltungsweise noch ein Presence-Poti zur Seite gestellt. Natürlich besitzt das reinrassige Röhrengerät separate Pegelsteller für Gain und Mastervolumen. Die Eingangsempfindlichkeit läßt sich per Kippschalter an aktive und passive Bässe anpassen.

Schließlich sind rechts vom Masterpoti noch drei Kippschalter für Sound-Presets angebracht. "Heavy/Funky", Deep "Mid" und Deep "Bass" stehen hier abrufbereit. Mit dem ganz rechts angebrachten Standby-Kippschalter läßt sich der Preamp in Spielpausen stummschalten. Leider sitzt der Heavy/Funky-Schalter recht nahe beim Mastervolumenknopf, so dass es beim Einstellen im Live-Eifer durchaus geschehen kann, dass der Kippschalter versehentlich mit betätigt wird.

Auf der Geräterückseite finden sich die Klinkenbuchsen des Effekt-Einschleifwegs - in Stereo! Die beiden Returns werden von separaten Röhrenstufen hochverstärkt, was auch Reserven bei Pegelverlusten durch ungünstig eingestellte Effektgeräte oder bei besonders unempfindlichen Endstufen bietet. Da erst hinter diesen Röhrenstufen der DI-Ausgang und der Stereo-Mastervolumenregler liegen, sind eingeschleifte Effekte auch im (Master-unabhängigen) DI-Ausgangssignal präsent.

Sinnvollerweise ist die Standard-Version des Mk Six mit nur einem Mono-DI-Ausgang bestückt. Denn zumindest Live wird man als Bassist selten mehrere Mischpultkanäle für die PA-Wiedergabe zur Verfügung haben. Allerdings werden für den DI-Abzweig die Stereokanäle zu einem Monosignal zusammengemischt, so dass hier beim Einsatz stereophoner Effekte trotz Mono-Wiedergabe keine Kanalinformation verloren geht.

Die Symmetrierung geschieht per Übertragertrafo, der als Schutz gegen Störeinstrahlungen in einem Mumetall-Becher sitzt. Der DI-Ausgang besitzt einen eigenen Pegelsteller und einen Ground-Lift-Schalter. Wer übrigens eine Vollstereo-Ausführung des Mk Six mit zwei DI-Ausgängen wünscht, kann diese als Sonderausführung bei Reußenzehn ordern.

Wiedergabe-Verhalten

Zu den Verbesserungen bei der neuen Mk-Six-Generation zählt auch die Heizung der Röhren mit Gleichstrom, was den Grundbrumm der Schaltung praktisch eliminiert. Die Erfahrungen beim Bau von empfindlichen Mikrofon-Vorverstärkern sind in die Überarbeitung des Basspreamps eingeflossen, und eine verbesserte Masseführung dient ebenfalls der Reduzierung unerwünschter Brummgeräusche.

Und das macht sich auch tatsächlich in der Praxis bemerkbar, der Mk Six arbeitet quasi brummfrei.

Das ist in Anbetracht der erheblichen Verstärkungsreserven, die sowohl am Gain- wie auch am Master-Poti zur Verfügung stehen, eine eindrucksvolle Leistung. Sogar ausgesprochen schwachpegelige Bässe lassen sich am Gainregler so aussteuern, dass fetzige Verzerrungen auftreten. Und am Master steht ein solches Pfund abrufbereit, dass sich selbst die unempfindlichste Endstufe noch übersteuern lässt, wenn dies gewünscht wird.

Die ungewöhnliche Schaltungsweise der aktiven Klangregelung bringt ein wenig feines Rauschen ein, was aber im praktischen Einsatz - selbst im Studio - nicht problematisch sein wird. Die Grundabstimmung der Klangregler erfasst die wichtigen Klangbereiche mit ausgeprägt röhrigem Eigencharakter und es wird abermals klar, dass dieser Röhren-Preamp "heiss" ist.

Freilich machen die "Range"-Voreinsteller bei Bässen und Mitten die Einstellung nicht übersichtlicher, da sie je nach Einstellung die eigentliche Klangregler-Wirkung stark abschwächen. Viel effektiver als Klangformungsmittel arbeiten da die drei schaltbaren Presets.

Saftiges Druckpfund liefert die Deep-Mid-Einstellung, noch tiefer hinab reicht der Boost beim Deep-Bass-Preset. In der Stellung Heavy wird abermals das Tiefenfundament für rockige Tragkraft gestärkt, während der Preamp in der Funky-Einstellung dieses Presets einen schlankeren, glasigen Grundsound bekommt.

Resümee

Um mit der ungewöhnlich ausgelegten Klangregelung beim Reußenzehn Basspreamp gezielte Ergebnisse aufzufinden, muss man vielleicht etwas üben. Ein Leichtes ist es hingegen, mit dieser kompakt gebauten Klangmaschine einen fetzenden Röhrensound zu erzeugen, egal wie die Klangregler stehen.

Dieses reinrassige Röhrengerät ist nicht auf Zurückhaltung oder Neutralität abgestimmt, sondern ausgesprochen "heiss" und bringt den typischen Röhrenton besonders charakterstark nach vorn. Verstärkungsreserven für alle Arten von Übersteuerung stehen reichlich bereit, und insbesondere deswegen ist die quasi brummfreie Arbeitsweise des Reußenzehn besonders bemerkenswert.

Plus

+ Röhrensounds
+ Verstärkungsreserven
+ Brummarmut
+ ausgelagertes Netzteil
+ Ausstattung
+ Verarbeitung

Auszug aus Testbericht Soundcheck

Fazit:

Es ist immer schön, wenn man nach Jahren mal wieder einen alten Bekannten trifft und festellt, dass es ihm gut geht - und zwar so richtig gut. Der Reußenzehn Tube Basspreamp ist auch in seiner aktuellen Version ein Unikum, und ein liebenswertes dazu.
Die Verarbeitung ist makellos, und der Sound ist vom feinsten. Zudem legt er eine Flexibilität an den Tag, die man von so einem Gerät nicht erwartet hätte. Gut, die Bedienung ist nicht wirklich einfach. Aber die Essenz, die stimmt.

PLUS:

+ SOUND
+ FLEXIBILITÄT
+ KONZEPT

erschiedene Ausführungen möglich!

Statement von Prof. Mini Schulz

"Im Studio und auf der Bühne hat sich der MK SIX als absolut zuverlässiges Arbeitstool bewährt.
Knackige E-Bass Sounds und andererseits warme und trotzdem klare fretless Klänge aus dem Electric Upright sind in jeder Spielsituation leicht abrufbar.

Besonders überzeugend arbeitet der MK Six allerdings bei der Verstärkung des gestrichenen Kontrabasssounds. Das ist sonst eigentlich immer ein Problem. Durch das perfekte Zusammenspiel der Klangregelung mit dem Presence Poti kann man den Bass weich aber trotzdem klar und druckvoll rüberbringen. Da waren sogar die Kollegen im Stuttgarter Kammerorchester beeindruckt.

Abgesehen von all den technischen Details ist der MK SIX mit Chromfront und Chickenheads gemeinsam mit den beiden 2x 10" Reussenzehn Boxen im Leopardenlook das coolste Setup, das ich je gesehen habe."



Prof. Mini Schulz

Professor für Kontrabass/E-Bass Musikhochschule Stuttgart
MD für Helen Schneider
Wolfgang Dauner Trio
Stuttgarter Kammerorchester