Tube Phono Preamp MkII

Nach 14 jähriger Bauzeit wird der bewährte Vollröhren-Phono Preamp in der MkII Ausführung nochmals gesteigert.

Das großzügig dimensionierte, stille, separate  Netzteil mit 8 facher Ladekapazität und ca. 90 Volt höherer Anodenspannung ermöglicht mit Langblech-Anoden Doppeltrioden eine höhere Verstärkung und Dynamik bei weiter verbessertem Fremdspannungsabstand.

Die Besonderheit dieses, von Thomas Reußenzehn handverdrahteten Preamps ist die Eingangsempfindlichkeit ab 0,2 m V für MC und MM direkt in die Goldpin-Eingangsröhre ohne passive Eingangsübertrager.

Das Audioteil des Setups ist in Schwarz, Chrom und 24 K Vergoldung erhältlich.

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Preise

Auszug aus Pressebericht Frankfurter Allgemeine, Direkt in die Röhre

Liebhaber der Analogschallplatte sind heute Klanggourmets, die CDs verschmähen und sich freuen, daß wieder mehr und mehr Langspielplatten am Markt sind. Sie leisten sich dafür teure Plattenspieler - doch ihre Verstärker haben mitunter Phonosektionen, die höheren Ansprüchen nicht genügen. Als Abhilfe bieten sich separate Phonovorverstärker an, und wenn diese dann noch mit Röhren statt Transistoren arbeiten, ist der Analoggenuß fast garantiert.

Röhrenspezialist Thomas Reußenzehn macht den LP-Freunden jetzt ein verführerisches Angebot. Er hat einen Röhren-Phono-Vorverstärker entwickelt - „meine bisher schwierigste Aufgabe", bekennt er -, der ganz ohne klangschädliche Übertrager (Transformatoren) auskommt.
Hochwertige Tonabnehmer der MC-(Moving-Coil-)Bauart haben nämlich so geringe Ausgangsspannungen bis hinunter zu 0.2 Millivolt, daß ihr hauchzartes Signal auf seinem gesamten Weg sorgfältigster Schonung bedarf. Bei Reußenzehns Tube Phono Preamp wird es direkt den Verstärkerröhren zugeführt (drei selektierte rauscharme ECC 83), die mit Kupferhülsen abgeschirmt sind, und die gesamte störungsträchtige Stromversorgung ist ausgelagert - in einen Netzsteckertrafo und ein zusätzliches Netzteilkästchen, das den Verstärker mit Gleichspannung beliefert und möglichst weit entfernt von ihm plaziert werden soll.

Die Eingangsempfindlichkeit kann für MC-Systeme in zwei Stufen (bis und über 0,4 Millivolt) gewählt und für die „lauteren" Tonabnehmer der MM-(Moving-Magnet-)Bauart auf 3,5 Millivolt umgeschaltet werden. Wie wir uns in ausführlichen Hörproben überzeugen konnten, hat sich Reußenzehns Entwicklungsanstrengung gelohnt: Der Tube Phono Preamp arbeitet selbstverständlich brummfrei und äußerst rauscharm, und er bringt in Kooperation mit einem guten MC-System die Vorteile des Analogklangs ohrenfällig zum Ausdruck...

GEROLD LINGNAU